Neue Wege in der Behandlung chronisch kranker Patienten

Wichtige Informationen zum Corona Virus

Das Coronavirus breitet sich auch in Deutschland zunehmend aus. Das Robert Koch Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland als hoch ein. Es handelt sich um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Bei einem Teil der Fälle sind die Krankheitsverläufe schwer. Zur Risikogruppe zählen vor allem:

* Immunologisch geschwächte,
* Vorerkrankte und
* Ältere Menschen

Diese gilt es zu schützen und wir alle sind gefragt Maßnahmen zu ergreifen, die die Verbreitung des Virus verlangsamen. Die derzeit beste Maßnahme um das zu erreichen, ist die Einschränkung unser aller Sozialkontakte. Für unser MVZ und unsere Tagesklinik gilt daher folgendes:

1. Keine offene psychiatrische Sprechstunde

Derzeit können wir leider keine offene psychiatrische Sprechstunde anbieten. Wir müssen größere Menschenansammlungen in unseren Räumlichkeiten vermeiden, um das Infektionsrisiko für unsere Patienten und unser Personal zu minimieren. Erfahrungsgemäß ist die offene Sprechstunde bei Herrn Dr. Nickl sehr gut besucht und wir können die Anzahl der Besucher in dieser nicht kontrollieren. Daher haben wir uns dazu entschlossen, die offene Sprechstunde vorerst nicht stattfinden zu lassen. Bitte sehen Sie uns dies nach. Wir möchten auch in dieser Zeit weiter und wie gewohnt für Sie da sein. Daher müssen wir alles uns mögliche tun, um den Praxisbetrieb aufrecht zu erhalten. Das können wir aber nur gewährleisten, wenn wir die Anzahl der Besucher unseres MVZ so weit wie möglich reduzieren.

Sollten Sie Kontakt zu unserer psychiatrischen Abteilung benötigen, bitten wir Sie vorher einen Termin auszumachen. Um möglichst alle Patienten zu behandeln, haben wir die Kapazitäten für angesetzte Termine ausgebaut. In dringenden Fällen besteht zudem die Möglichkeit einer telefonischen Kontaktaufnahme. 

2. Bitte bringen Sie keine Kinder und möglichst keine Begleitpersonen mit zu Ihren Terminen

Kinder sind nach aktuellem Wissensstand zwar nicht besonders gefährdet durch das Virus. Aber sie können das Virus übertragen, auch wenn sie keine oder kaum Symptome zeigen. Unser MVZ und unsere Tagesklinik befinden sich in den Räumlichkeiten des Diakoniewerks München. Für dieses und dem dort befindlichen Seniorenzentrum gilt zum Schutz der Patienten und des Fachpersonals ein generelles Besuchsverbot. Aus diesem Grund dürfen Kinder unsere Räumlichkeiten vorerst nicht betreten und wir bitten Sie Ihre Termine wenn möglich ohne Begleitpersonen wahrzunehmen.

3. Nutzen Sie unsere Videosprechstunde wenn Sie zur Risikogruppe gehören

Sollten Sie zur gefährdeten Risikogruppe gehören, empfehlen wir Ihnen Ihre Termine per Videosprechstunde wahrzunehmen. Zu Ihrem Schutz sollten Sie sich während der akuten Infektionsphase so wenig wie möglich unter größere Menschengruppen begeben. Bis auf Erstpatienten bieten wir all unseren Patienten der schmerztherapeutischen Abteilung die Möglichkeit der Videosprechstunde an. So können Sie Ihre Termine regulär, aber in einem anderen Umfeld wahrnehmen. Weitere Informationen zur Videosprechstunden können Sie hier nachlesen.

4. Was können Sie tun, um sich vor einer Infektion zu schützen?

  • Reduzierung von sozialen Kontakten im privaten, beruflichen und öffentlichen Bereich
  • Sorgfältige Hygiene, wie gründliches Händewaschen und Händedesinfektion
  • Bitte husten und niesen Sie sich nicht in die Hände, sondern in Ihre Ellenbeuge und entsorgen Sie benutzte Taschentücher umgehend
  • Fassen Sie sich nicht in das Gesicht
  • Meiden Sie enge Räume mit vielen Menschen und verzichten Sie auf Händeschütteln

5. Symptome einer Coronainfektion

Eine Coronainfektion äußert sich durch grippeähnliche Symptome, wie trockener Husten, Fieber, Schnupfen und Abgeschlagenheit. Auch über Atemprobleme, Halskratzen, Kopf-und Gliederschmerzen, Übelkeit, Durchfall sowie Schüttelfrost wurde berichtet. Häufig wird im Rahmen einer Infektion von der vorübergehenden Verschlechterung des Geschmacks-und Geruchsinns berichtet.

Allerdings: Die Krankheitsverläufe sind unspezifisch, vielfältig und variieren stark. Daher lassen sich keine allgemeingültigen Aussagen zum typischen Krankheitsverlauf machen.

6. Was tun bei Anzeichen einer Coronainfektion

Sollten Sie befürchten, sich mit dem Virus infiziert zu haben, wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihren Hausarzt, oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 und besprechen Sie das weitere Vorgehen.

Bitte bedenken Sie: Die meisten Coronainfektionen verlaufen mild und die Symptome sind von denen einer Erkältung oder Grippe für den Laien nicht zu unterscheiden.Auch wenn beim Auftreten von Symtomen das Vorliegen einer Erkältung derzeit noch wahrscheinlicher ist, als eine Infektion mit dem Coronavirus, gehen Sie bitte keine unnötigen Gefahren ein und begeben sich nicht ohne Not unter andere Menschen.

Nehmen Sie Rücksicht auf sich selbst und Ihre Mitmenschen!

7. Weitere Informationen

Weitere Informationen zum Coronavirus finden Sie auf der Website des Robert Koch Instituts und auf den Seiten des Referats für Gesundheit und Umwelt.